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Erste Information

Idee

Das Projekt LIGHTHOUSE förderte die Projekte, die von Erfahrungen mit der US-amerikanischen Pastoral inspiriert wurden, und ist mittlerweile abgeschlossen. LIGHTHOUSE war neben dem Erfahrungs- und dem Forschungsprogramm die dritte und jüngste Entwicklungslinie des Projekts 'CrossingOver'. Dabei setzt LIGHTHOUSE bei den Erfahrungen an, die im USA-Gemeindeaufenthalt aufgebaut wurden. Unser aller Eindruck war, dass es zwar schon sehr wertvoll ist, wenn pastorale Multiplikatoren die USA besuchen und in ihnen neue Kompetenz aufgebaut wird. Noch stärker aber wäre die Wirkung, wenn durch die Inspiration des USA-Aufenthaltes eine konkrete Idee auch in der deutschen Kirche ausprobiert und umgesetzt werden könnte. Dies ist die Gründungsidee von LIGHTHOUSE: LIGHTHOUSE inspirierte, motivierte, unterstützte und begleitete den Transfer von US-amerikanischen Impulsen in innovative Projektideen innerhalb der deutschen Pastoral.

Die Vision in LIGHTHOUSE war eine miteinander vernetzte Struktur von innovativen und jeweils an verschiedenen inhaltlichen Punkten ansetzenden 'Leuchtturm'-Projekten in Nordwestdeutschland. Diese lassen in ihren Details wie in ihrem Panorama erahnen, an welchen Stellschrauben eine Innovation der deutschen Kirche bewirkt werden kann.

Ziel von LIGHTHOUSE war es, im lernenden Gegenüber zur US-amerikanischen Kirchenpraxis präziser zu verstehen, wie Kirche in Deutschland neu und zukunftsfähig zu denken ist.

Und: Innovative Pastoral wird nicht am grünen Tisch "gemacht". LIGHTHOUSE weiß das und lud daher alle - Akteure und Sympathisanten - ein, für pastorale Innovation in Deutschland zu beten.

Die Unterstützungsleistung

Lighthouse richtete sich an pastorale Multiplikatoren, die eine inspirierende Erfahrung mit US-amerikanischer Pastoral gemacht haben und von hierher eine Projektidee entwickeln mochten. Diesen Akteuren bot LIGHTHOUSE drei Dienstleistungen an:

  • Geld: Gewährt wurde eine Anschubfinanzierung in Höhe von bis zu 5.000,-- €. Erwartet wurde zusätzlich ein selbstständig eingeworbener Geldbetrag von 1.000,-- €.
  • Begleitung: Eine kontinuierliche Unterstützung sowohl durch die Gemeindeberatungs/ begleitungskapazitäten des (Erz-)Bistums wie durch den Lehrstuhl für Pastoraltheologie an der Ruhr-Universität Bochum wurde für die Dauer von ca. ein bis zwei Jahren ab Förderungsbeginn bereitgestellt.
  • Vernetzung: Alle LIGHTHOUSE-Projekte bildeten einen Erfahrungsverbund, in dem man sich in halbjährlichen Abständen traf und voneinander lernte (sog. Convocations).


Die Arbeitsweise von LIGHTHOUSE

Voraussetzung für die Beantragung eines LIGHTHOUSE-Projektes war eine pastorale Tätigkeit in den am CrossingOver-Erfahrungsprogramm beteiligten sechs (Erz-)Bistümern sowie der Nachweise einer gründlichen US-amerikanischen Kirchenerfahrung.


Competition: TeilnehmerInnen des CO-Erfahrungsprogramms bzw. pastorale Akteure mit anderweitig bezogenen Lernerfahrungen aus den USA halten von ihrem USA-Bezug her eine innovative Projektidee. Sie bewarben sich mit dem nebenstehenden Antrag bei LIGHTHOUSE um Finanzmittel, Beratung und Vernetzung.

Check up: Die LIGHTHOUSE-Jury bestand aus den Kooperationspartnern der sechs beteiligten (Erz-)Bistümer, zwei externen Beratern und der CrossingOver-Crew. Die Jury prüfte die Vorschläge, vernetzte sie mit den relevanten Bistumsakteuren und gab Fördermittel und Beratungskapazitäten frei.

Consulting: Die bewilligten Projekte wurden in ihrem Fortgang besucht, sie wurden von ausgewählten Bistumsakteuren beraten und von den Projektnehmern selber gemäß vorher abgesprochenen Kriterien evaluiert.

Convocation: In regelmäßigen Abständen trafen sich alle Projektnehmer (inklusive aller Ehrenamtlichen) zu einem Erfahrungsaustausch.

Collecting: Die in den Projekten erhobenen Innovationsimpulse wurden pastoraltheologisch gesammelt, kommuniziert und multipliziert.

Crossingover. Kirche der USA erfahren, Kirche hier neu denken.

Ein Projekt zur Frderung des Dialogs ber katholische Kirche und Gemeindeleben in den USA und Deutschland